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5 Tipps wie du deiner Kreativität unter die Arme greifen kannst

 

Es ist schon eine lustige Sache mit dieser Kreativität. Brauchen wir sie dringend, ziert sie sich, stehen wir später unter der Dusche oder schälen gerade die Kartoffeln kommt plötzlich DIE Idee oder der schlagfertige Satz, den wir vor einer Stunde noch gebraucht hätten. Ideenreichtum scheint nicht immer unserem Willen zu folgen – oder doch? Kreativität ist eine Lebenseinstellung, deren Grundlage Freude und Optimismus ist. Wir können sie nicht erzwingen. Aber wir können sie immer wieder liebevoll einladen. 5 Tipps, die dich gegen Blockaden rüsten.

 

 

Tipp 1: Nutze die Powerfarbe und -Frucht „Orange“

Ein Netz voll Orangen … Clementinen … Mandarinen; buddhistische Mönchskutten; ein Bund Karotten; Glück; gemahlener Kurkuma; Sonnenuntergang; Warnung; Wärme; billig; auffallend; jugendlich; Geselligkeit; Sexualität,…

All das sind Assoziationen der Farbe „Orange“, auch als das fröhliche Kind der Grundfarben rot und gelb bekannt, ist diese Farbe besonders anregend und kraftvoll. Orange spricht sowohl körperliche, als auch mentale Kräfte an. Die Farbe ist Ausdruck purer Lebendigkeit und Freude und vermittelt Selbstsicherheit sowie Lebenslust. Menschen, die zu starker Nervosität neigen, unruhig, hyperaktiv oder cholerisch sind, sollten die Farbe allerdings achtsam nutzen (also nicht unbedingt alle Wände in einem Raum komplett in knalligem orange anstreichen 😉)

 

Wie kannst du die Farbe nun am besten nutzen, um deine Kreativität zu fördern?

  • Verbinde dich bewusst mit der Farbe Orange. Du kannst beispielsweise mit Autosuggestion arbeiten. Kurz bevor du einschläfst, sage dir Sätze vor wie: „Jedes Mal, wenn ich morgen die Farbe Orange sehe, erinnere ich mich an Momente, wo ich besonders kreativ war“, oder „Ab sofort erinnert mich die Farbe Orange an mein Ideenreichtum und Potenzial“ oder etwas Ähnliches. Dann fasse bewusst den Entschluss, deiner Intention zu folgen.
  • Umgib dich mit orangen Gegenständen – Mappe, Notizzettel, Bilderrahmen, Pflanzen in Orangetönen oder das Bild eines Sonnenunterganges...
  • Trage orange Accessoires oder wenn du dich wohlfühlst, orange Kleidung (z.B. orange Unterwäsche – bei Frauen soll dies angeblich Periodenschmerzen lindern).
  • Trink einen leckeren Orangen-Smoothie (siehe Rezept oben) oder iss eine Mandarine und verbinde dich dabei bewusst mit der Kraft der Frucht. Der Saft dieser Früchte ist wie flüssiger Sonnenschein – es ist, als würden sie die südländische Wärme direkt in die Adern fließen lassen. Perfekt also, wenn Gemüt & Immunsystem am Boden liegen. 
  • Integriere die Farbe in deine Meditation.
  • Trage beim Sport oder Yoga Bekleidung in Orange.
  • Male ein Papier oder einen kleinen Rahmen komplett orange aus, schreibe einen motivierenden, kurzen Satz darauf und platziere das Bild für dich gut sichtbar auf deinem Arbeitsplatz. Betrachte es jedes Mal, wenn gute Einfälle gefragt sind.
  • Gib ätherisches Orangenöl (oder Mandarine, Ingwer, Grapefruit, Geranie,...) in eine Duftlampe oder auf dein Handgelenk.

Tipp 2: Meditation/Fantasiereisen

Es gibt zahlreiche Studien, welche die unglaublichen Heilungserfolge bei psychischen und körperlichen Beschwerden durch Meditation belegen. Für viele ist es allerdings eine große Herausforderung, die eigenen Gedanken für nur wenige Minuten ruhig zu stellen. Ich würde dir empfehlen, anfangs kurze Meditationen von 5 Minuten zu machen und täglich um ein paar Minuten zu steigern. Meditiere am besten morgens, gleich nach dem Aufstehen – nach ein paar Mal üben, wirst du merken, wie sich die Qualität deines Tages ändert, wenn du dir nur ein paar Minuten der Klarheit am Morgen schenkst. Warum ist Meditation also für deine Kreativität so gut? Ein Zitat von Eckhart Tolle beschreibt es am besten:

 

„Es ist die Stille in der Kreativität und Problemlösungen zu finden sind“. 

 

Wann hattest du in deinem Leben die besten Ideen? Meist kommen Einfälle in der Dusche, am WC, beim Aufräumen, beim Kochen... Der Ort, wo mit Druck Leistung geliefert werden soll, erzeugt automatisch Gegendruck – das ist jedoch keine Umgebung, in der sich Kreativität besonders wohlfühlt. Meditation hilft dir dabei, deine Aufmerksamkeit von Ablenkungen im außen in deine Innenwelt zu bringen. Ich bin mir sicher, dass auch du dir bewusst bist, dass DU all die Antworten auf deine Fragen bereits in deinem Herzen trägst und kennst. Meditieren lehrt uns, wie bei einer Zwiebel, Schicht für Schicht, leichter an die eigene Intuition zu gelangen.

Ich stelle dir hier eine geführte Meditation zur Verfügung, die dir dabei helfen kann, leichter in das Thema Meditation einzusteigen, falls du bisher noch nichts damit zu tun hattest. Du kannst diese Meditation aber auch als Fantasiereise betrachten.

Es gibt auch zahlreiche, kraftvolle Meditationen von Laura Malina Seiler – schau gerne auch hier vorbei.

 

Tipp 3: Lerne was komplett Neues

Das menschliche Gehirn ist ausgerichtet auf Kreativität. Es lechzt förmlich danach, Neues zu lernen, um neue Synapsen im neurologischen System aufbauen zu können. Mit der Zeit neigen wir allerdings dazu wie auf „Autopilot“ durch unseren Alltag zu wandeln und büßen dadurch echte Lebensqualität ein. Steig aus dem Autopiloten aus. Du kennst sicher auch dieses inspirierte und begeisterte Gefühl, wenn du etwas Neues erfahren oder gelernt hast, dass dich schon immer interessiert hat. Kreativität geht Hand in Hand mit Sinnlichkeit. Suche bewusst nach neuen Sinneseindrücken. Einige Beispiele: 

  • ein neues Kochrezept ausprobieren
  • neue Gewürze und Kräuter verwenden
  • Tanz-, Gesang- oder Malkurse besuchen
  • an (Online-) Seminaren teilnehmen
  • reisen
  • bastle aus etwas Altem etwas Neues (recycelte Kunst)
  • Gärtnern: Auch wenn du vielleicht keinen Garten hast – ein Fensterbrett hast du bestimmt: Kauf dir schöne Blumen und pflege sie wöchentlich. Nicht umsonst fühlen wir uns nach Gartenarbeit „geerdet“.
  • erlerne eine neue Fähigkeit (z.B. eine neue Sprache, ein Instrument, ein handwerkliches Hobby,…)

Tipp 4: Lets play – Dein Kreativbuch

Erinnere dich an deine Kindheit – was für verrückte Sachen du wohl gemacht hast? – Ich wette, ein Grinsen ist nun über deine Lippen geflitzt. Verrückte Dinge, die du heute als Erwachsener natürlich nicht mehr tun würdest! Als Kinder hatten wir einen forschenden, neugierigen, offenen Spirit, der lernen wollte – aber nicht auf die Art, wie in der Schule gelernt wurde, sondern viel natürlicher. Viele Kreative haben sich den Zugang zum inneren Kind positiv bewahrt. Wie wäre es, nur für 10 Minuten am Tag, wieder dieses verrückte Kind zu sein? So spielt der Künstler mit inneren Bildern und wirft sie auf eine Leinwand, kombiniert dabei Farben und Formen ohne irgendwelche Regeln zu befolgen. Oder ein Musiker, der es versteht Kontrast in seine Komposition zu bringen – auch er spielt mit langsamen, schnellen, lauten und leisen Momenten, die er mit unterschiedlichen Instrumenten oder seiner Stimme erzeugt. Gespielt wird mit Gegensätzen, die miteinander kombiniert werden – so entstanden hervorragende Erfindungen. Wie kannst du also wieder spielerischer werden? 

  • Mach mit Freunden, deinem Partner, deiner Familie einen Spieleabend – so wie früher: ein einfaches Brettspiel oder Puzzle, Activity, Monopoly,… teilt dabei Erinnerungen aus der Kindheit.
  • Nutze Traumsymbole: Bilder, die wir nachts träumen, sind meist Gleichnisse und Symbolbilder und haben oft wenig mit logischen Aspekten zu tun. Schreib dir gleich morgens, sobald du aufwachst, deine Traumerinnerungen auf. Betrachte die Symbole als Rätsel und als kreativen Input. Viele meiner Werke sind gemalte Bilder, die ich nachts in meinen Träumen gesehen habe.
  • Löse in Pausen oder zwischendurch Kreuzworträtsel oder Sudoku, mach Gehirnjogging.
  • Leg dir dein persönliches Kreativbuch zu: Es kann z.B. beinhalten: Ideen, witzige oder skurrile Erlebnisse; Fotos, Zeitungsausschnitte, Werbe-Inserate, Bilder die dich inspirieren; Zitate; Träume; Symbole; verrückte Einfälle; Wortspiele; Sätze; Geschichten; Kritzel-Notizen.

Besorg dir hierfür ein hübsches Notizbuch in einem handlichen Format, dass du überall leicht mitnehmen kannst (am besten ohne Linien drinnen, so kannst du auch besser zeichnen oder kritzeln). 

 

Tipp 5: Get inspired

Deine Inspiration und Kreativität sind meist dort zu finden, wo deine Freude am Tun zu Hause ist. Freude beginnt in dir, es ist aber eine bewusste Entscheidung von dir notwendig. Du schreibst gerne, hast aber eine Schreibblockade? Dann schnapp dir ein Buch, dass du gerne gelesen hast oder hol dir die Biografie deines Lieblings-Buchautors. Du kannst dir auch einen alten Bericht, den du als besonders gelungen empfunden hast, als Inspiration nehmen. Mal-Blockade? Dann handle genauso. Finde ein Vorbild, jemanden, der wie ein Mentor oder wie eine Mentorin für dich ist und connecte dich. Dein Mentor muss auch nicht unbedingt direkt in deinem Umfeld sein – nutze auch hier Kunstbücher, Biografien und Blogs im Internet. Und aktiviere deine Fantasie. Stell dir vor, dein Vorbild ist bei dir und gibt dir Ratschläge.

Wo man beispielsweise Inspiration finden kann: 

  • lerne von einem Mentor, anderen Künstlern/Kreativen
  • Filme, Serien, Dokumentationen, die aufdecken und emotional berühren
  • Bücher, Blogs
  • betrachten von Kunstwerken
  • wandern in der Natur
  • Sport & Bewegung
  • Besuche von Museen, Ausstellungen und Vernissagen
  • durchblättern von alten Märchenbüchern, Filme aus der Kindheit anschauen
  • Beginne morgens deinen Tag mit deiner Lieblingsmusik. Tanz dazu, komm in Bewegung. 
  • lange Gespräche mit Freunden oder dem Partner

For You

Hier habe ich eine Mandala-Ausmalvorlage für dich. Wenn du magst, nutze beim Ausmalen bewusst Orange-Töne. Eines meiner Kunstwerke gibt es auch als Handyhintergrund zum Download, damit du dich immer wieder an deine kreative Power erinnerst.

 

Let it shine,

Jasmin

 

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